Nachhaltigkeit

Die wachsende Menschheit sieht sich auf unserem begrenzten Planeten mit zunehmenden Problemen konfrontiert: Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Ungerechtigkeiten, Umweltverschmutzung, Artensterben… . Um unseren Kindern und Enkeln noch ein lebenswertes Leben zu ermöglichen, ist nachhaltiges Handeln eine Grundvoraussetzung.

Wir, die Inhaber und Mitarbeiter von Montagne-Sport, sind begeisterte Outdoorsportler, denen eine intakte Natur besonders am Herzen liegt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen als Fachgeschäft für Berg- und Outdoorsport unseren Kunden ein Sortiment an möglichst nachhaltig hergestellten Produkten bieten.

Folgende Kriterien kennzeichnen nachhaltig produzierte Artikel:

Soziale Fairness

Viele Produkte werden heutzutage in Asien gefertigt, was in der globalisierten Welt nicht negativ sein muss und – abgesehen vom Transportaufwand – genauso umweltverträglich sein kann wie eine Fertigung in Europa. Entscheidend sind dabei aber die Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Auch dort haben die Menschen ein Anrecht auf eine leistungsgerechte, existenzsichernde Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen.

Unabhängige Kontrollinstanzen und Non-Profit-Organisationen zertifizieren ihre Mitglieder nach gültigen Sozialstandards und stellen sicher, dass bei der Produktion weder Kinderarbeit, noch überlange Arbeitszeiten, gesundheitsschädliches Arbeitsumfeld u.a. eingesetzt wird.

Ökonomie

Ökonomische Nachhaltigkeit bedeutet in erster Linie zielstrebiges, langfristig orientiertes Wirtschaften. Kurzfristige Gewinnmaximierung auf Kosten der Arbeitsplätze, der Kunden und der Geschäftspartner ist nicht nachhaltig. Dauerhaft erfolgreiche Hersteller sind in der Lage ihre Mitarbeiter gut zu bezahlen und sich für das Gemeinwohl in sozialen und ökologischen Belangen zu engagieren. Eine fairer Umgang und eine offene Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden ist Voraussetzung für eine langfristig orientierte Geschäftspolitik.

Ökologie

Die ökologische Verträglichkeit eines Produkts beginnt ganz am Anfang des Herstellungsprozesses. Eine optimale Ressourcenproduktivität – also sparsamer Umgang mit Rohstoffen, Energie und Wasser – ist genauso wichtig wie geringe Emissionen von Abgasen, Lärm und Schadstoffen. Die nächste Stufe ist der Vertrieb. Der Weg über das Fachgeschäft punktet dabei mit kurzen, effizienten Wegen und kompetentem Reparaturservice. Umtausch von Reklamationsware und (oft mehrmalige) Rücksendungen bei Onlinehändlern hingegen fördern die Wegwerfmentalität und sind reine Energie- und Ressourcenverschwendung. Das gilt insbesondere für kurzlebige Billigteile, wie sie oft beim Discounter und in diversen „Preisfundgruben“ angeboten werden. Schließlich spielt die Entsorgbarkeit eine Rolle. Artikel aus Naturprodukten oder 100% recyclebarem Material sind zu bevorzugen.